Landesbischof Ralf Meister

Ralf Meister wurde am 25. November 2010 von der 24. Landessynode gewählt und am 26. März 2011 zum Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eingeführt.

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Zuspruch zur Nacht vor dem Brandenburger Tor

"Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden". So beginnt es. Am Abend, nach viel Programm, viel Laufen, viel Singen, viel Sehen und Hören treffen sich die Kirchentagsbesuchenden vor den großen Bühnen zum Abendgebet. Ruhe kehrt ein. Kerzen brennen. Am Brandenburger Tor hat Fritz Baltruweit die liturgische Leitung. Landesbischof Ralf Meister und Pfarrerin Mechthild Werner haben mit ihm den Abendsegen am Freitag gestaltet. 

Gedanken zur Nacht von Landesbischof Meister
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Bild: Bischofskanzlei, EMSZ und Kirchentag.de

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Auf dem Markt der Möglichkeiten

Landesbischof Meister besucht traditionell bei jedem Kirchentag auf dem Markt der Möglichkeiten die Stände der Aussteller, die zur hannoverschen Landeskirche gehören oder mit ihr kooperieren. "Und siehe, es war sehr gut…", was dort von hannoverscher Seite präsentiert wurde. Hier einige Eindrücke.
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Bild: Fabian Gartmann

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"Immer eine offene Tür"

Musik, Talk und gute Stimmung beim Abend der Begegnung des Kirchentages in der niedersächsischen Landesvertretung. Unter dem Motto "Immer eine offene Tür" stellten die fünf evangelischen Landeskirchen und die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund ihre gemeinsame Arbeit für und mit Flüchtlingen vor - vorbereitet vom Team der niedersächsischen Landeskirchen und der Landesvertretung.
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Bild: Bischofskanzlei

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Zum Anschlag in Manchester

Landesbischof Ralf Meister und die EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber bekundeten in einer gemeinsamen Stellungnahme ihr Mitgefühl:

"Wieder sind wir schockiert und betroffen, wenn wir sprachlos auf den unfassbaren Verlust so vieler junger Menschen durch einen Akt brutaler Gewalt schauen", betonten Meister und Bosse-Huber. Der Landesbischof ist zugleich Co-Vorsitzender der gemeinsamen Meißen Kommission der EKD und der Church of England. Meister und seine Amtskollegin appellierten an die Christen in England, im Engagement für Frieden und Menschlichkeit nicht nachzulassen. "Lassen Sie uns festhalten an unserem Einsatz für eine bessere Welt ohne Gewalt."

Wie die britische Polizei bestätigte, wurde der Anschlag am späten Montagabend während eines Konzertes der US-amerikanischen Sängerin Ariana Grande von einem Selbstmordattentäter ausgeübt. Dabei kamen mindestens 22 Konzertbesucher ums Leben. Unter den Opfern waren den Angaben zufolge auch Kinder.

Die Meißen Kommission bezieht sich auf die 1988 entstandene "Meißener Erklärung", die die Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft der Kirche von England und der EKD verankerte. (epd)


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Bild: Webseite Hannover 96

Zum Aufstieg von Hannover 96

"Ich freue mich mit der Mannschaft und allen Fans über den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Hannover 96 hat den Aufstieg verdient, weil die Mannschaft einen großen Teamgeist gezeigt und mit Leidenschaft gekämpft hat. Meine Gratulation gilt aber auch dem Präsidenten und allen Verantwortlichen, die hinter dem Erfolg stehen. Und was wäre Hannover 96 ohne die Begeisterung und Treue seiner Fans. Ich freue mich wieder auf die Duelle 96 gegen den HSV."

Ralf Meister


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Glocken aus Göttingen läuten in Wittenberg

Die St. Albanikirche in Göttingen braucht neue Glocken. Durch eine große Spendenaktion und viele kreative Ideen hat die Kirchengemeinde die Finanzierung der neuen Glocken ermöglicht.

Nun erklangen die Glocken zum ersten Mal. Allerdings in Wittenberg. Denn bevor sie am Reformationstag 2017 zum ersten Mal in Göttingen läuten, machen sie noch einen Umweg über Wittenberg. Am 28. Mai werden die Glocken von St. Albani zum großen Festgottesdienst anlässlich des Reformationsjubiläums auf den Elbwiesen in Wittenberg läuten.

Landesbischof Meister: „Es ist eine besondere Freude, dass die Glocken einer Kirchengemeinde der hannoverschen Landeskirche zu diesem großen Festgottesdienst einladen werden. Glocken sind seit alten Zeiten Erzählende. Sie begleiten wichtige Stationen in unserem Leben und fordern unsere Aufmerksamkeit. Der Klang von Glocken schwingt weit über die Dächer hinaus und unterstreicht die Präsenz der Kirche über den Ort hinaus. Glocken laden ein und sie verkünden, dass unsere Welt unter Gottes Verheißung steht, bei fröhlichen Anlässen wie dem Festgottesdienst in Wittenberg wie auch in traurigen Stunden, wenn sie von Sterben und Tod in der Gemeinde erzählen. Die Glocken von St. Albani werden durch ihren Weg über Wittenberg nach Göttingen eng mit dem 500-jährigen Reformationsjubiläum verbunden bleiben.“


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"Klarheit, Mut und Eindringlichkeit beeindrucken"

 von Ralf Meister, Windhuk (Namibia)

"Jeder Tag der Vollversammlung beginnt mit einer Morgenandacht in einem großen Zelt mit über 500 Besucherinnen und Besuchern. In vielen Sprachen hören wir die biblischen Texte und singen Lieder aus allen Enden der Welt. Immer wieder überraschend, wenn ich morgens einen  Platz in den langen Stuhlreihen suche und neben jemandem Platz nehme, den ich nicht kenne. Aus Sambia oder Tansania, aus Kanada oder Südkorea. Ein fröhlicher Morgengruss, vor der Stille noch einige Worte gewechselt und dabei das Gefühl: Wie fern wir einander auch sind, in diesem Morgengebet sitzen wir als Geschwister nebeneinander.

Oft wird in der Andacht mit einem Anspiel über den Bibeltext schon in das Tagesthema eingeführt. "Menschen - für Geld nicht zu haben", im englischen noch prägnanter: Human being- not for sale. Eine Theatergruppe führt an Ketten gefesselte Sklaven ins Zelt und wir singen: I'm no longer a slave to fear, I'm a child of God. Die Auslegung der Geschichte von Paulus, der eine Magd, die einen Wahrsagegeist hatte und ihren Besitzern viel Gewinn brachte, von ihrem Dämon befreite, wird anschließend in der Bibelarbeit durch eine indonesische Theologin ausgelegt.

In dem folgenden Vortrag kommt scharfe Kritik über die Ungleichheit der Welt und die Marktwirtschaft zum Ausdruck. Zahlreiche Beiträge von Delegierten vertiefen mit anschaulichen Beispielen aus ihren Ländern, von Papua Neuginea bis Südkorea die erlebten Formen der Menschenausbeutung. Von Zwangsarbeit und Menschenhandel bis zur Korruption und sexuellem Missbrauch reichen die Beispiele. Immer wieder überwältigt mich, mit welcher Klarheit, welchem Mut und welcher Eindringlichkeit Frauen aus allen Erdteilen ihre Stimme erheben.

In den Dorfgruppen, kleinen Versammlungen von 20 Personen (siehe Bericht von Heike Conrads gestern) bleibt dann Gelegenheit, das Thema zu vertiefen. Da sich diese Dorfgruppen wiederholt treffen ist eine vertraute Atmosphäre gewachsen und es werden konkrete und persönliche Ansichten ausgetauscht.

Der Samstagnachmittag stand unter dem Zeichen der Wahl. Weil nur alle sieben Jahre eine solche Weltkonferenz der lutherischen Kirchen zusammenkommt und dort ein Präsident für die kommende Legislaturperiode gewählt wird, ist diese Wahl ein spannender Moment. Eine Geistliche oder ein Geistlicher der traditionellerweise aus der Region kommt, in der die Weltversammlung stattfindet, leitet als Präsident den LWB und ist damit der oberste Vertreter und zugleich Sprecher des Weltbundes der Lutherischen Kirchen. Während die Präsidenten - leider hat es noch nie eine Präsidentin gegeben - in der internationaler Ökumene sehr bekannt waren, werden sie dennoch vermutlich in den meisten Kirchengemeinden unbekannt sein.

Der Präsident leitet einen Rat, der zwischen den Vollversammlungen so etwas wie die Regierung darstellt und die gemeinsamen Belange der Kirchen organisiert. Die Wahl des nigerianischen Erzbischofs Dr. Musa Panti Filibus erfolgte mit einer überwältigenden Mehrheit. Von 303 gültigen Stimmen erhielt er 274. Es war spürbar, wie die Wahl eines afrikanischen Präsidenten als ein kontinentales Ereignis für alle Afrikanerinnen und Afrikaner in den Delegationen bedeutsam war. Langanhaltender Applaus und Jubelrufe. Der neue Präsident ist sehr vertraut mit dem Lutherischen Weltbund. Er war bereits von 2002 - 2013 in Genf beim LWB tätig. Der Bischofsrat unserer Landeskirche ist ihm bei seinem Besuch 2012 in Genf bereits  begegnet, als er Direktor der Abteilung für Mission und Entwicklung war.

In der Delegation unserer Landeskirche freuten wir uns auch sehr darüber, dass zu den gestern ebenfalls gewählten 48 Mitgliedern des Rates auch Lasse Schmidt-Klie gehört, der in Hannover studiert. Er wird unsere Kirche in den kommenden sechs Jahren im Rat vertreten. Eine herausfordernde Zeit wird für 'unseren' Vertreter nun beginnen. Besondere Glückwünsche gingen auch an die Kandidatin aus unserer sächsischen Partnerkirche Bettina Westfeld und die anderen gewählten neuen Ratsmitglieder aus der Region "Central Western Europe".

Wie immer bildete das Abendgebet den Geistlichen Abschluss des Tages. Und so gab es Zeit für innere Besinnung und Raum zum Dank dafür, wieder einen erfüllten Tag - befreit durch die Gnade Gottes - in der großen Gemeinschaft mit lutherischen Christinnen und Christen aus der ganzen Welt erlebt zu haben.

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Bild: In einem Anspiel zum biblischen Text wird in das Thema des Tages bei der Vollversammlung eingeführt. Bild: LWB

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Bild: Dirk-Michael Grötzsch

Neuer Vertreter im Rat des Lutherischen Weltbundes

Die zur Zeit in Windhuk (Namibia) tagende 12. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat Lasse Schmidt-Klie (26), Student aus Hannover, in den Rat gewählt. Der Rat leitet die Geschäfte des LWB zwischen den Vollversammlungen. Zum neuen Präsidenten des LWB wählten die Delegierten Erzbischof Dr. Musa Panti Filibus aus Nigeria.

Lasse Schmidt-Klie stammt aus Goslar und war dort in der Konfirmandenarbeit und bei den Pfadfindern engagiert. Nach dem Abitur machte er einen Freiwilligendienst beim Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen (ELM). Aktuell studiert er Mathematik, Evangelische Theologie und Erziehungswissenschaften in Hannover. Er ist einer der sechs Delegierten der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers bei dieser Vollversammlung.

Landesbischof Ralf Meister, der ebenfalls der Delegation der Landeskirche in Windhuk angehört, sagt: "Ich freue mich sehr, dass zu den neuen Ratsmitgliedern auch Lasse Schmidt-Klie gehört und er unsere Landeskirche in den kommenden sechs Jahren im Rat vertreten wird. Es ist eine ungemein herausfordernde und sehr verantwortungsvolle Aufgabe, für die ich ihm von Herzen Gottes Segen, Mut und gute Entscheidungen wünsche. Meine Glückwünsche gehen auch an Bettina Westfeld, die aus unserer sächsischen Partnerkirche in den Rat gewählt wurde."

Das Foto (bitte anklicken) zeigt die hannoversche Delegation bei der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Windhoek (Nigera) mit dem neuen LWB-Präsidenten Dr. Musa Filibus aus Nigeria. Rechts oben Lars Schmidt-Klie. 

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Bild: Jens Schulze

Ethikkommission der Fifa

„Ich bin seit meiner Jugend begeisterter Fußballfan. Besonderen Respekt habe ich vor der Arbeit der vielen Sportvereine vor Ort, die wichtige Werte vermitteln: Sie tragen zum sozialen Miteinander, zur Solidarität und zur interkulturellen Integration in unserer Gesellschaft bei. 
Sprachlos und wütend macht mich allerdings, was sich in den letzten Tagen an der Spitze des Weltfußballverbands FIFA ereignet hat. Wenn sich der aktuelle Eindruck bewahrheitet, ist die Neubesetzung der Spitze der FIFA-Ethikkommission ein Schlag ins Gesicht aller ehrbaren Fußballfreundinnen und -freunde. 
Ich appelliere an alle, die im deutschen Fußball Verantwortung tragen: Setzen Sie sich klar und deutlich für eine Allianz der Ehrlichkeit und Transparenz im Weltfußball
 ein. Sonst droht die Gefahr, dass die FIFA endgültig zum Symbol für rücksichtslose wirtschaftliche Interessen und persönliches Machtstreben wird. Die Werte, die an der Basis vermittelt werden, müssen auch für Spitzenfunktionäre im Fußball gelten. Wie sollen wir sonst in Zukunft Jugendtrainer überzeugend erklären, warum Fairplay im Sport von so großer Bedeutung ist." 

Hannover / Windhoek, 12.5.2017

Ralf Meister

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Gemeinsam auf dem Weg: LWB-Vollversammlung

"Inzwischen haben die Delegierten der Vollversammlung aus den Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes (LWB) die Arbeit aufgenommen. Fast alle 145 Mitgliedskirchen des LWB haben Delegierte entsandt – aus jeder Kirche sind mindestens eine Frau und ein Mann vertreten. Mit den meisten Delegationen sind junge Männer und Frauen unter 30 nach Namibia gekommen und die „Jugendquote“  von 20% Jugendlichen wurden erfüllt!

Jeder Tag beginnt mit einer Morgenandacht, die durch ein Gottesdienst-Team mit Chor und Instrumentalmusik vorbereitet wird. Aus unserer Landeskirche ist Jochen Arnold vom Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik in Hildesheim in leitender Funktion dabei. An jedem Tag stehen ein besonderes Thema und eine besondere Region der LWB-Kirchen im Vordergrund. Wir freuen uns an den vielen schönen Arrangements und den Liedern, die in der weltweiten Gemeinschaft der Kirchen gesungen werden und hoffen darauf, dass das eine oder andere Lied auch in unserer Kirche gesungen werden kann.

Jeden Tag gibt es eine Bibelarbeit mit Vortrag und Gruppengesprächen, in denen wir uns mit biblischen Texten auseinandersetzen und darüber nachdenken, wie sie in unserer jeweiligen Lebenssituation relevant werden. Heute uns hat das 3. Kapitel des Galaterbriefes (Kap. 3.10-14) beschäftigt.

Nachdem wir am Mittwoch den Bericht des scheidenden Präsident Bischof Munib Younan (Jerusalem) gehört haben, hat am Donnerstag der Generalsekretär des LWB Dr. Martin Junge vor der Vollversammlung gesprochen. Dabei ging es sowohl um die Arbeit in den vergangenen sieben Jahren, die seit der Vollversammlung 2010 in Stuttgart geleistet wurde, als auch um aktuelle Herausforderung für die Kirchengemeinschaft in den vor uns liegenden Jahren. Das diakonische Engagement für Menschen auf der Flucht, die Zusammenarbeit unter den Mitgliedskirchen, aber auch das Agieren der lutherischen Kirche im öffentlichen Raum waren dabei Thema. Neben dem durch Martin Luther geprägten Wort: hier stehe ich und kann nicht anders, betonte Martin Junge, sei es heute ebenso wichtig zu sagen: hier sind wir gemeinsam auf dem Weg.

Fast alle Delegierten trugen am Donnerstag schwarze Kleidung, um an den „Donnerstag in Schwarz“ zu erinnern, an dem zahlreiche Christinnen und Christinnen international an das Ziel einer Welt ohne Vergewaltigung und Gewalt erinnern. Das Thema des Hauptredners Dr. Denis Mukwege aus der Demokratischen Republik Kongo hat darum auch diesen Tag geprägt. Der Gynäkologe berichtete über das Schicksal von Frauen, Jugendlichen und Kindern, die in Kriegssituationen Opfer von Missbrauch und Vergewaltigungen werden und zeigte eindrucksvoll auf, auf welche Weise versucht wird, das Leid der Opfern zu lindern. Genauso wichtig sei es aber auch, Prävention und Aufklärung zu betreiben. Schon von klein auf müssten Jungen und junge Männer lernen, die Würde von Frauen zu respektieren. Die Kirchen sind aufgerufen Themen sexueller Ausbeutung und Gewalt auf die Tagesordnung zu setzen und denen beizustehen, die ohne Stimme sind.

Genauso eindrucksvoll wie der Vortrag von Dr. Mukwege waren danach die Statements der Frauen aus den verschiedenen Regionen der Welt, die aus ihrem Alltag berichteten und die Kirchen und ihre Repräsentantinnen und Repräsentanten aufriefen, nicht wegzuschauen und Frauen in den Kirchen zu stärken. Nein, nicht nur zu stärken, sondern ihnen dabei zu helfen, Leitung und Verantwortung zu übernehmen.

(Text: OLKR Rainer Kiefer. Er ist gemeinsam mit Landesbischof Meister Mitglied der Delegation der hannoverschen Landeskirche Hannovers)

Aktuelle Informationen über die Vollversammlung

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Bild: LWB und Delegierte Wencke Breyer

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