Landesbischof Ralf Meister

Ralf Meister wurde am 25. November 2010 von der 24. Landessynode gewählt und am 26. März 2011 zum Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eingeführt.

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Service of Remembrance in Ripon Cathedral

Wann?
11.11.2018, 11:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Ripon Cathedral
Gedenkgottesdienst am 100. Jahrestag des Waffenstillstandes
Mit dem hannoverschen Landesbischof Ralf Meister und The Right Reverend Nicholas Baines, Bischof von Leeds
Liturgie: Dean John Dobson
musikalisch mitgestaltet vom Mädchenchor Hannover
Predigt: Landesbischof Ralf Meister

Am 11. November 2018 jährt sich das Ende des 1. Weltkriegs zum 100. Mal. Aus diesem Anlass machen sich Landesbischof Ralf Meister und der Mädchenchor Hannover auf zu einer Versöhnungsreise in die Diözese Leeds.
Ziel ist, die Schuld anzuerkennen, die beide Kriegsparteien auf sich geladen haben, und wechselseitig die Verletzungen wahrzunehmen.

Anders als in Deutschland spielt in Großbritannien der 1. Weltkrieg im kollektiven Gedächtnis eine weitaus bedeutendere Rolle als der 2. Weltkrieg. Vor diesem Hintergrund kommt dem 11. November (Remembrance Day) als dem Tag der Unterzeichnung des Waffenstillstands in Compiègne eine ganz zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, an die Opfer von Krieg, Leid und Terror zu erinnern. In der Stadt und Kathedrale Ripon gibt es ein umfangreiches Programm zu diesem Anlass: http://riponcathedral.info/event/ripon-remembers/

Ralf Meister ist Co-Vorsitzender der Meissen Kommission, die die Evangelische Kirche in Deutschland und die Church of England 1991 ins Leben gerufen haben, um als Kirchen einen Beitrag zur Versöhnungsarbeit zwischen England und Deutschland zu leisten.
Aus diesem Engagement ist die Initiative zu einer regionalen Partnerschaft der Landeskirche Hannovers und der Diözese Leeds entstanden, die derzeit auf beiden Seiten mit großem Engagement vorangetrieben wird. Diese Partnerschaft soll dazu beitragen, in England auch nach dem Brexit-Votum um Sympathien für Deutschland und Europa zu werben.
Wo?
Ripon Cathedral
The Old Courthouse
HG4 1QS North Yorkshire, England
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Bild: Die Landjugend Radegast überreichte Landesbischof Meister die Erntekrone für seine Kanzlei. Foto: Silvia Mustert

"Wir müssen einen angemessenen Preis für Lebensmittel bezahlen"

Vor dem Erntedankfest haben sich Landwirtschaftspastorin Ricarda Rabe und Landesbischof Ralf Meister darüber informiert, wie sich Schöpfungsverantwortung und Fleischgenuss zusammen bringen lassen.

Dazu sind sie nach Hilter an den Rand des Teutoburger Waldes gefahren. Dort betreibt Gabriele Mörixmann mit ihrer Familie einen Aktiv-Stall für Schweine, den die Theologen aus Hannover ausführlich besichtigten.

Die Herstellung und der Umgang mit Lebensmitteln müssen nach Ansicht von Landesbischof Meister in einen gesellschaftlichen Prozess eingebunden sein, "der nach einem Leben im Einvernehmen mit der Schöpfung Gottes sucht". Das betreffe nicht nur die Aufzucht und Pflege von Tieren, sagte Meister. "Sondern auch ihre Schlachtung und Verwertung sowie den Handel und - entscheidend - den Preis, den Verbraucher für dieses Fleisch zu zahlen bereit sind."

"Es geht darum, die Güter, die man zum Leben braucht, so herzustellen, dass sie nicht auf Kosten der Natur, unter dem Missbrauch der tierischen Mitgeschöpfe und unter unsozialen Bedingungen erzeugt werden", fügte er hinzu. Seinen Besuch in dem Aktivstall verstehe er als kleinen Beitrag zum Dialog zwischen Kirche und Landwirtschaft. "Ich habe heute wieder einmal gesehen, dass alle Anstrengung für eine tiergerechte Aufzucht auch vom Konsumenten durch einen angemessenen Preis für das Produkt honoriert werden müssen." So könne jeder einen Beitrag für das Tierwohl leisten.

Die Bauernfamilie Mörixmann in Hilter hat ihren Schweinestall vor drei Jahren in einen bewegungsfreundlichen "Aktivstall" für Schweine umgebaut. Dort haben die Tiere rund 50 Prozent mehr Platz gegenüber dem konventionellen Haltungssystem. Die Schweine können durch Ein- und Ausgänge verschiedene Stallbereiche und Räume spielerisch erkunden. Dazu gehören etwa Fressbereiche mit Kraftfutter, Heu, Maissilage, Stroh, Lecksteinen, frischem Wasser und Bademöglichkeiten, helle Stallbereiche mit Duschen und Spielzeugen sowie dunklere Ruhebereiche, ein Bällebad, eine "Wühlhalle" und eine Frischluftterrasse. (epd)

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Studierende besuchen Flüchtlingslager im Libanon

Landesbischof verabschiedet am Flughafen

Landesbischof Meister hat elf Studierende aus Göttingen und Hildesheim vor ihrem Abflug in den Libanon am Flughafen verabschiedet. Sie wollen klären, wie evangelische Schulen für Flüchtlingskinder aus Syrien unterstützt werden können. Die Reise gehört zur Initiative „Begegnen, stärken, lernen – das Engagement der Landeskirche Hannovers in Syrien und im Libanon“. Auch das Land Niedersachsen fördert die Reise. „Neben der richtigen und wichtigen kirchlichen Hilfe für Geflüchtete in Deutschland wollen wir auch den Menschen helfen, die bewusst in Syrien geblieben sind. Sie versuchen in ihrer Heimat trotz Verfolgung und Gefahr zu überleben. Ihnen gilt das Signal, das wir mit dieser Reise senden: Wir sehen, wie schwer die Lage für euch vor Ort ist und stehen mit allen uns möglichen Mitteln an eurer Seite,“ sagt Meister.

Die fünf Mitreisenden aus Göttingen studieren Lehramt Evangelische Religion. Die Mitreisenden der Universität Hildesheim studieren unter anderem Lehramt und Internationale Kommunikation und Übersetzen. „Diese Studierenden haben biographische Wurzeln in der Region und sprechen Arabisch“, sagt Annette Lützel, die das Projekt von Seiten der Universität Hildesheim koordiniert. So könne leicht Kontakt zu Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern entstehen.

„Begegnen, stärken und lernen steht bei unserem Engagement in Syrien und im Libanon im Mittelpunkt,“ beschreibt Landesbischof Ralf Meister die Grundintention der Initiative . „An den evangelischen Schulen in Syrien und den Schulen in den Flüchtlingslagern in den Grenzgebieten sitzen muslimische Schülerinnen und Schüler neben christlichen Kindern. Dort wird nicht nur Mathematik gelehrt, sondern auch ein Miteinander. Die Lehramtsstudierenden, die heute abreisen, können ihre Kompetenzen an dieser Stelle einbringen und dabei nicht nur lehren, sondern auch lernen. Ich danke ihnen allen, dass sie sich auf den Weg machen und wünsche ihnen eine behütete Reise.“

Die Studierenden-Gruppe bleibt für eine Woche im Libanon. „Wir wollen schauen, was dort gebraucht wird und uns am Unterricht beteiligen“, sagt Daniel Küchenmeister, Hochschulpastor in Göttingen, der von kirchlicher Seite das Projekt mitbetreut. Die Studierenden aus Deutschland wollen zum Beispiel Sport-, Theater-, Zirkus und Bastel-Angebote für die Schülerinnen und Schüler machen. Die Kinder sind im Alter von fünf bis zwölf Jahren. „In diesen Schulen wird die tägliche Dialog zwischen den Religionen geübt, in keiner der Schulen ist die Mehrheit der Kinder christlich“, sagt Küchenmeister. Besonders wichtig sei der Besuch auch für die Lehrkräfte im Libanon, betont der Pastor: „Für die Lehrkräfte ist er von hoher symbolischer Bedeutung, er zeigt, dass wir sie nicht im Stich lassen.“

Geplant ist die Reise als Auftakt. Wenn möglich, sollen im kommenden Jahr mehrmals Studierende aus Göttingen und Hildesheim für je zwei Wochen an den Schulen im Libanon helfen. Im Libanon leben ca. 1,5 Millionen geflüchtete Menschen aus Syrien in Flüchtlingslagern. Die National Evangelical Synod of Syria and Lebanon (NESSL) betreibt sechs Schulen für geflüchtete Kinder im Libanon.
(Pressestelle der Landeskirche)

Hier können Sie die Reise der Studierenden verfolgen: https://www.zukunft-fuer-syrien.de/
Auf der Seite finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie sich für die Menschen in Syrien und Libanon engagieren können.

Bild: Harald Koch/Landeskirche Hannovers

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Wie lebt es sich als konfessionelle Minderheit?

Tagung der Meissen-Kommission in Erfurt

Das kirchliche Leben als konfessionelle Minderheit in der Diaspora und die Gemeinschaft von Christen über Kirchen- und Konfessionsgrenzen hinweg waren Thema der Tagung der Meissen-Kommission, der jeweils fünf Vertreter und Vertreterinnen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und der Kirche von England angehören. 

Der Meissen-Prozess wurde 1988 in Sachsen auf der Grundlage der Meissener Erklärung ins Leben gerufen. Mit seiner Hilfe arbeiten beide Kirchen an Schritten zu einer sichtbaren Kirchengemeinschaft. Er führte in den vergangenen drei Jahrzehnten zu vielfältigen Begegnungen und Vereinbarungen zwischen deutschen und englischen Gemeinden. Nach der Brexit-Entscheidung in Großbritannien bekommt dieser Prozess auch eine neue politische Bedeutung auf europäischer Ebene. Darüber werden Landesbischof Ralf Meister und der Bischof von Leeds, Nick Baines, am Buß- und Bettag (21.11.18, 19.30 Uhr) in der Marktkirche in Hannover diskutieren.

Die Tagung endete am Sonntag mit einem zweisprachigen Abendmahlsgottesdienst in der Erfurter Augustinerkirche, der von den beiden Co-Vorsitzenden gestaltet wurde. Der anglikanischen Bischof Jonathan Gibbs aus Huddersfield in der Diözese Leeds gestaltete die Liturgie, Landesbischof Meister hielt die Predigt.

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Bild: Mitglieder der Meissen-Kommission in Erfurt, Foto: Christoph Ernst, EKD

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Wir sind Vielfalt

43. Interkulturelle Woche 2018 in Hannover eröffnet

Vertreter der christlichen Kirchen haben in Hannover die 43. Interkulturelle Woche eröffnet. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister, der katholische Propst Martin Tenge und Archimandrit Gerasimos Frangoulakis von der Griechisch-Orthodoxen Metropolie gestalteten gemeinsam den ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Pauluskirche. Meister betonte, in den kommenden Tagen werde während der bundesweit mehr als 5.000 Veranstaltungen deutlich werden, dass "viele Menschen sich für Menschenrechte und Demokratie einsetzen und das Motto 'Vielfalt verbindet' lebendig werden lassen".

Propst Tenge sagte, Hilfe für Menschen, die wegen existenzieller Notlage aus ihrer Heimat geflohen und zu uns gekommen sind, sei "oberste Pflicht". Dies gebiete das universale Menschenbild. Zwar sei das Neben- und Miteinander von Menschen aus verschiedenen Nationen, Kulturen und Religionen herausfordernd. Zu oft werde heute jedoch übersehen, wie sehr die Gesellschaft durch diese Vielfalt auch bereichert werde. "Vom christlichen Menschenbild her ist jeder Mensch ein Geschenk und eine Bereicherung."

Beim anschließenden Empfang im "Haus der Religionen" erteilten Politiker und Verbandsvertreter allen nationalistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen eine Absage. Unter ihnen waren Sozialministerin Carola Reimann, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (beide SPD), Aigün Hirsch vom Flüchtlingsrat Niedersachsen und Antonella Serio vom Deutschen Caritasverband.

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Bild: Webseite Interkulturelle Woche

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50 Jahre Gastfreundschaft

Seit 1968 leben und arbeiten die Hannoverschen Landesbischöfe in der Haarstraße

Im Herbst 1968 kaufte die Hannoversche Landeskirche das Haus in der Haarstraße 6 als Bischofssitz. Der damalige Bischof Hanns Lilje zog mit seinem Team von der Calenberger Straße 54 in die Nähe des Maschsees um.

Nach ihm arbeiteten die Landesbischöfe Eduard Lohse und Horst Hirschler und die Landesbischöfin Margot Käßmann an diesem Ort. Bis auf Landesbischof Lohse lebten sie auch alle in diesem Haus.

Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fanden hier ihren Arbeitsplatz, und bis vor wenigen Jahren lebten auch die Referenten und Referentinnen des Bischofs und der Bischöfin in der Wohnung unter dem Dach.

Sie alle waren aus Anlass des Jubiläums zu einem festlichen Kaffeetrinken eingeladen. Erinnerungen wurden ausgetauscht an die Zeit, als man noch vom Balkon aus den Spielstand auf der Anzeigetafel des Niedersachsenstadions erkennen konnte. Seit dem Bau des Sprengelmuseums ist das nicht mehr möglich. Aber alle, die heute in der Bischofskanzlei leben und arbeiten, wissen: Wie Hannover 96 gespielt hat, kann man von hier aus immer noch hören. 


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Bild: Jens Schulze

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Christ zu sein und antisemitische, menschenverachtende und rassistische Äußerungen schließen sich aus

Christ zu sein und Mitglied oder Anhänger der AfD schließt sich nicht automatisch aus, sagte Landesbischof Meister im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Aber: „Was nicht funktioniert, ist, Christ zu sein und sich antisemitisch, menschenverachtend, ausgrenzend, rassistisch zu äußern oder andere Menschen öffentlich und in Online-Netzwerken zu beleidigen.“ Das entspreche nicht dem geistlichen Auftrag eines Christen oder einer Christin. „Diese Haltung unterstelle ich aber nicht allen AfD-Mitgliedern“, sagte er.

Klar sei aber auch: „Wer AfD-Mitglied ist, fördert Positionen, die zu rechtsradikalen Wertverschiebungen führen.“ Er ermuntere Gemeinden, offener über Haltungen und politische Bindungen zu sprechen, erklärte der Landesbischof.

Meister forderte, radikale Haltungen, die etwa in Chemnitz und Köthen zum Ausdruck gebracht worden waren, scharf zu verurteilen. „Auf der anderen Seite bin ich sehr behutsam zu sagen: Mit denen reden wir nicht.“ Auch um diese Menschen, die momentan nicht mehr dazu gehörten, müsse man sich kümmern. „Selbst wenn sie sagen: Lass mich in Ruhe. Es befreit uns keiner von der Verantwortung, sie im Blick zu behalten.“

Neue Osnabrücker Zeitung/Pressestelle


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Gründe für Missbrauch genau prüfen

Nach dem Bekanntwerden einer Studie zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen in der katholischen Kirche fordert Landesbischof Ralf Meister, weiter intensiv nach den Ursachen zu forschen. "Neben der klaren Aufforderung der Prävention bleibt auch für die evangelische und katholische Kirche die Herausforderung, genau zu schauen, ob es systemische Gründe gibt, die diese Missbrauchssituation innerhalb der Kirchen erleichtert haben", sagte Meister der "Neuen Osnabrücker Zeitung". 

Dies müsse theologisch und organisationspraktisch immer wieder neu durchdacht werden. Meister sprach sich weiterhin für eine Null-Toleranz-Strategie aus. Laut Medienberichten erfasst die Studie, die die katholische Deutsche Bischofskonferenz am 25. September vorstellen will, zwischen 1946 und 2014 insgesamt 3.677 sexuelle Vergehen durch 1.670 Kleriker an überwiegend männlichen Minderjährigen. 

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, äußerte sich bestürzt über den in der Studie dokumentierten Missbrauch. "Dieser Missbrauch ist völlig unentschuldbar und ist natürlich ein dunkler Schatten auf unserer jüngeren Geschichte", sagte er dem Radiosender Bayern 2. Ein vom Papst für Februar anberaumtes Treffen der Vorsitzenden aller weltweiten katholischen Bischofskonferenzen im Vatikan hält Sternberg für dringend geboten:" Alles das, was passiert, könnte man als längst überfällig bezeichnen." Zugleich forderte er eine intensive Präventionsarbeit. (epd)
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Bild: www.organspende-info.de

Aktives "Ja" zur Organspende

Es geht um ein kleines Kärtchen: Scheckkartenformat, mit einem orangefarbenen Rand. Und mit einem Kreuz an der Stelle „Ja, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden“. Und dann die Unterschrift. – Dieses Kreuz macht niemand so ohne weiteres. Ihm gehen viele Fragen voraus:

Kann ich mich auf die Ärzte verlassen, die mich für hirntot erklären, bevor mein Körper geöffnet wird? Wenn ich hirntot bin, bin ich dann wirklich tot? Kann ich sicher sein, dass meine Menschenwürde auch im Koma-Zustand gewahrt wird – und ich nicht als Ersatzteillager betrachtet werde?

Die Frage der Organspende ist eine höchst persönliche und emotionale. Es ist eine Entscheidung, die in die tiefsten Schichten der menschlichen Seele hinuntersteigt. Sie fragt nach meinem Ende, dem Tod und kann Angst auslösen.

Deshalb ist aus meiner Sicht der Weg des Ministers Spahn, die Widerspruchlösung, falsch. Bei einer Organentnahme muss ich selbst zu Lebzeiten aktiv „ja“ sagen. Ich allein muss in Verantwortung vor Gott und den Menschen frei entscheiden, ob Organe und Gewebe entnommen werden.

Für mich war es wichtig, diese Entscheidung pro Organspende bewusst zu Lebzeiten ausgedrückt zu haben. Die Aufgabe der Kirche? Menschen bei dieser weitreichenden persönlichen Frage zu beraten und bei der Auseinandersetzung und Vorbereitung auf den eigenen Tod – denn um nichts anderes geht es hier – zu begleiten. Ich jedenfalls habe mich entschieden: für diese kleine Karte zur Organspende.

Ralf Meister


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Segenswünsche zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana

Schana towa umetuka! Möge das Neue Jahr Ihnen, Ihrer Familie, Ihren Gemeinden und der jüdischen Gemeinschaft auf der ganzen Welt Gutes bringen! Die Landeskirche Hannovers und ich wünschen allen jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn zum Neuen Jahr 5779 Glück und Segen. 

Ihr Ralf Meister 

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Bild: Landeskirche Hannovers

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